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Folge der Konjunkturdelle : Gewerbesteuereinnahmen steigen langsamer

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Aufsteiger: Wiesbaden, hier der Industriepark Kalle-Albert, verzeichnete zuletzt einen steigenden Gewerbesteuerzufluss Bild: Steffen Höft

Weiter aufwärts geht es mit den Gewerbesteuereinnahmen in Hessen. Allerdings zeigt sich vielerorts die Konjunkturdelle. Und das nicht nur in den Kassen von Darmstadt und Kassel.

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          Die Gewerbesteuereinnahmen in Hessen sind in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gestiegen - allerdings bremste sich das Wachstum zuletzt spürbar ab. Insgesamt nahmen die Städte und Gemeinden in den ersten drei Quartalen 4,1 Milliarden Euro ein. Das sind zwar 7,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Im ersten Halbjahr hatte das Plus aber noch bei 13,9 Prozent gelegen.

          Vor allem Frankfurt und Wiesbaden wiesen insgesamt deutliche Zuwächse auf: Hessens größte Stadt verzeichnete ein Plus von 10,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, die Landeshauptstadt legte um 19,2 Prozent auf 269 Millionen Euro zu. Offenbach, Kassel und Darmstadt mussten hingegen Verluste hinnehmen.

          Schwankungen um 80 bis 110 Prozent

          Darmstadts kumulierter Wert sank demnach um 5,5 Prozent, Kassel verlor 8,3 Prozent und die Stadt Offenbach musste gar einen Rückgang von 50,8 Prozent auf 40 Millionen Euro verkraften. Das lag nach Angaben der Statistiker allerdings auch daran, dass der Vergleichswert aus 2018 mit 81 Millionen Euro deutlich höher ausgefallen war als in den Jahren zuvor.

          Ausreißer aus der Statistik gab es vor allem bei kleineren Gemeinden: Limeshain konnte einen Zuwachs um 109,6 Prozent verbuchen, die Stadt Gedern (beide Wetteraukreis) musste einen Rückgang von 85,5 Prozent verkraften.

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