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Gewerbeflächen in Frankfurt : Auftakt für die Griesheimer Westside-Story

Noch nur eine Visualisierung: So könnte sich Griesheim entwickeln. Bild: Bloomimages Berlin GmbH

Die Berliner Beos AG hat im Industriepark Griesheim demnächst 73 Hektar Fläche für Unternehmen anzubieten. Um den einstigen Chemie-Standort umzuwandeln, investiert sie eine Milliarde Euro.

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          Ob sie jemals die Bezeichnung „Westside Frankfurt“ über die Lippen bringen, darf bezweifelt werden. Inhaltlich aber dürfte den Nachbarn gefallen, was die Projektentwicklungsgesellschaft Beos AG am Mittwoch für den Industriepark Griesheim angekündigt hat: Die Mauern und Zäune um das 102 Fußballfelder große Areal fallen, Radwege und Buslinien führen durch das bislang abgeriegelte Gelände – das Mainufer davor wird öffentlich zugänglich. Vor allem aber: Die Arbeit kehrt an die Stroofstraße zurück. In Neubauten und rekonstruierten Gebäuden der früheren Chemiewerke sollen in einigen Jahren wieder tausende Menschen ihren Jobs nachgehen.

          Inga Janović
          Redakteurin im Regionalteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortliche Redakteurin des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Das ist die gute Nachricht für die Wirtschaft in Frankfurt und weit darüber hinaus: Nach Jahren der Enge und des Ringens um zusätzliche Gewerbeflächen sind in der Mainmetropole demnächst ganze 73 Hektar Fläche im Angebot. Nach den Vorstellungen des zur Vermögensverwaltung Swiss Life Asset Managers gehörenden Immobilienentwicklers können darauf produzierendes Gewerbe, Dienstleistungsbetriebe oder technologielastige Start-ups ihren Platz finden. „Alle sind willkommen“, sagt eine Sprecherin der Beos AG.

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