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Gaspreise : Versorger geben Umlage weiter

Durch die Gasumlage werden die Mehrkosten zu einem großen Teil an die Verbraucher weitergegeben. Bild: dpa

Die regionalen Gasunternehmen fürchten, dass bald Haushalte ihre Gasrechnung nicht mehr zahlen können. Dabei sei von enormen Mehrkosten die Rede. Von der Politik fordern sie deshalb Entlastungspakete.

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          Nachdem bekanntgegeben worden ist, wie hoch die Gasumlage ausfällt, befürchten die Versorgungsunternehmen der Region, dass viele Kunden ihre Gasrechnung wegen der ohnehin schon höheren Preise künftig nicht mehr zahlen können. So rechnet der Frankfurter Energieversorger Mainova mit einer wachsenden Zahl von Menschen, die in Zahlungsschwierigkeiten kommen könnten, und fordert deshalb, dass der Staat Entlastungspakete auflegt und Härtefallregelungen trifft.

          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Gasumlage ist Folge des Energiesicherungsgesetzes und entsprechender Verordnungen und soll Gasimporteuren bis April 2024 einen Großteil der Mehrkosten ausgleichen, die sie haben, weil sie Ersatz für fehlendes Gas aus Russland zu höheren Kosten einkaufen müssen. Am Montag wurde mitgeteilt, dass die Gasumlage 2,419 Cent je Kilowattstunde betragen wird und von Oktober an erhoben wird.

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