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Fraspa-Chef Ingo Wiedemeier : „Es wird weiter Bankfilialen geben“

Vorstandvorsitzender der Frankfurter Sparkasse: Ingo Wiedemeier auf der Bühne des Gesellschaftshauses des Frankfurter Palmengartens. Bild: Maximilian von Lachner

Die Frankfurter Sparkasse wurde vor 200 Jahren gegründet. Im Interview spricht der Vorstandsvorsitzende Ingo Wiedemeier über Höhen und Tiefen, die Aufarbeitung der NS-Zeit, Bankfusionen und die Zukunft der Filialen.

          5 Min.

          Herr Wiedemeier, vor 200 Jahren hieß es bei der Gründung der Frankfurter Sparkasse, man wolle weniger gut bemittelten Personen die Möglichkeit geben, Erspartes anzulegen. Heute ist Ihre Zielgruppe weit größer gefasst. Wie weit hat sich die Sparkasse von diesem ursprünglichen Gedanken seitdem entfernt?

          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Gar nicht, wir haben uns sicher weiterentwickelt. Wir haben mittlerweile fast 19 Milliarden Euro an Einlagen, wenngleich die Kundenzielgruppe heute viel breiter ist: Sie reicht von Kunden, die nur Zahlungsverkehr machen, bis zum Pri­vate Banking, wo es darum geht, private Vermögen zu strukturieren. Doch der Kern unseres Geschäfts, Geld zu verwalten, ist gleich geblieben.

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