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Kreditinstitute : Frankfurter Volksbank steht vor der nächsten Fusion

Die Frankfurter Volksbank wächst weiter. Bild: Wolfgang Eilmes

Die Frankfurter Volksbank will sich mit der VR-Bank mit Sitz in Alzenau zusammenschließen. Sie ist nach Bilanzsumme derzeit die zweitgrößte genossenschaftlich organisierte Bank des Landes.

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          Die Frankfurter Volksbank und die VR-Bank mit Sitz im unterfränkischen Alzenau machen künftig gemeinsame Sache. Wie beide Unternehmen am Montag mitteilten, streben die beiden genossenschaftlichen Institute eine Fusion an. Nähere Details dazu werden am Mittwoch bekannt gegeben, wie es weiter heißt. 

          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Während die Frankfurter Volksbank eine Bilanzsumme von rund 12,2 Milliarden Euro aufweist, ist die VR-Bank aus dem Landkreis Aschaffenburg deutlich kleiner, ihre Bilanzsumme beträgt 424 Millionen Euro. Und während bei der VR-Bank Alzenau 42 Mitarbeiter tätig sind und das Institut rund 9800 Mitgliedern gehört, beschäftigt die Frankfurter Volksbank mit Hauptsitz am Börsenplatz rund 1500 Mitarbeiter, die Zahl der Mitglieder beträgt derzeit rund 250.000.

          Nur eine Volksbank ist größer

          Die Frankfurter Volksbank ist nach Bilanzsumme die zweitgrößte Volks- und Raiffeisenbank des Landes, nur die Berliner Volksbank ist größer. Nummer vier ist die Volksbank Mittelhessen mit Sitz in Gießen. Den dritten Platz hat sie unlängst an die Meine Volksbank Raiffeisenbank eG verloren; hier hatte es auch eine Fusion gegeben. In den vergangenen Jahren bereits war das Unternehmen durch Fusionen immer wieder gewachsen, insgesamt waren es 19 in den vergangenen drei Jahrzehnten.

          Zuletzt hatte die Volksbank sowohl mit der kleinen Volksbank Griesheim als auch mit der deutlich größeren Vereinigten Volksbank Maingau mit Sitz in Obertshausen fusioniert. Noch handelt es sich bei dem Vorhaben um einen Kooperationsvertrag, an dessen Ende dann die Fusion als Ziel stehen soll.

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