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Start-up Blueplanet : Mit Reinigern an die Börse

In die Wüste geschickt: Anlage für Wasserreinigung in Namibia Bild: Blueplanet

Das Start-up Blueplanet sieht im Desinfizieren von Luft und Wasser ein lukratives Geschäft – und das nicht erst seit der Corona-Krise.

          3 Min.

          Die Lüftung im Auto läuft volle Kraft, das Fahrerfenster ist einen Spalt heruntergelassen, schon kann die Desinfektion in Dubai starten. Ein Vernebler bläst kleinste Tröpfchen einer Flüssigkeit in den Innenraum und eliminiert damit angeblich in fünf bis zehn Minuten fast sämtliche Keime und Bakterien. So zumindest wirbt in dem Emirat die Internetseite „disinfectmycar“ um Kunden. Dahinter steckt das Unternehmen Blueplanet aus Frankfurt, das in diesem Jahr den Börsengang anstrebt.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Er habe vor sechs Jahren zunächst nur eine Investmentgesellschaft geplant, die sich um nachhaltige Themen wie etwa Wasserreinheit kümmere, erzählt der Gründer Alexander Lattmann. Doch dann habe er „zwei Jungs“ von Ecabiotec kennengelernt, die eine Technologie zum Reinigen von Leitungen entwickelt hätten. Da habe er sofort erkannt: „Mit der Technologie kann man mehr machen als Rohre reinigen. Die hat großes Potential.“ Blueplanet übernahm das Technologie-Start-up Ecabiotec, es ist seitdem das einzige Unternehmen im Portfolio.

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