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Start-up aus Frankfurt : Cannabis-Beratung per Videocall

Gründer-Duo: Julian Wichmann und Anna-Sophia Kouparanis von Algea Care Bild: Sieber, Laila

Das Start-up Algea Care will Patienten über medizinisches Cannabis aufklären. Besuche in der Praxis sind bei ihnen unnötig, die Gründer setzen auf Telemedizin.

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          Ist das legal? Die Frage ist eine der häufigsten, die Julian Wichmann hört, wenn er nach seinem Produkt gefragt wird. Denn der Arzt hat zusammen mit Anna Kouparanis vor wenigen Monaten in Frankfurt ein Unternehmen namens Algea Care gegründet, das ganz auf Cannabis als Medizin setzt und darüber digital aufklären will. Die Antwort, die Wichmann gibt: Ja, es ist legal, und das sogar schon seit vier Jahren. Das Problem: Bei so manchen Medizinern und Patienten hat sich das offenbar noch immer nicht herumgesprochen.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Wir schätzen, dass maximal weniger als zwei Prozent der Ärzte medizinisches Cannabis anwenden, obwohl sie es dürften,“ sagt Wichmann. Und das, obwohl der Leidensdruck bei Patienten riesig sei. Das liege nicht einmal am Unwillen der Mediziner, sondern oft an mangelndem Wissen über die Möglichkeiten und die Rechtslage.

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