https://www.faz.net/-gzg-9ihk0

Heimtextil läuft : Frankfurter Messejahr startet mit veganen Handtüchern

Fettfrei: Vegane Handtücher auf der Messe Heimtextil Bild: Helmut Fricke

Auch bei Produkten, die als technisch und optisch ausgereift gelten, lässt sich noch etwas erneuern. Das zeigt sich auf der Messe Heimtextil: Dort sind zum Beispiel vegane Handtücher zu sehen.

          1 Min.

          Doch, auch Handtücher können vegan sein. Der Hersteller Vossen kann das auch gut erklären. „Farbstoffe, Polyestergarne, Weichmacher für Nähgarne, Verpackungen, Klebstoffe usw. – all diese Stoffe enthalten unterschiedliche Rohstoffe, welche meist aus tierischen Fetten (Nebenproduktion der Fleischindustrie) hergestellt werden.“ Und genau dies eben wird in der neuen veganen Handtuchkollektion dieses Herstellers nicht verwendet. Das Beispiel zeigt: Auch bei Produkten, die als technisch und optisch ausgereift gelten, lässt sich noch etwas erneuern. Und wer etwas Neues in der Produktpalette hat, will es auch anderen zeigen.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          So konnte die Geschäftsführung der Messe Frankfurt stolz melden, dass sich für die Fachmesse Heimtextil, die gestern eröffnet wurde und bis Freitag dauert, 3025 Aussteller aus 65 Ländern angemeldet haben. Damit ist die Ausstellerzahl zum neunten Mal in Folge gestiegen – ein Auftakt nach Maß für das Messejahr, das Ende des Monats mit mehreren spezialisierten Konsumgütermessen, darunter der Christmasworld, und dann im Februar mit der Ambiente, der größten Konsumgütermesse der Welt, fortgesetzt wird.

          Die Heimtextil ist die letzte große Textilmesse in Frankfurt, die meisten anderen großen Schauen rund um Textilien sind nach Fernost abgewandert. Viele werden aber auch dort von der Frankfurter Messe organisiert.

          Weitere Themen

          Die ungeplante chemische Reaktion

          „The Effect“ : Die ungeplante chemische Reaktion

          Liebe in Zeiten von neurowissenschaftlichen Versuchen und dem unterschätzten Placebo-Effekt: Das English Theatre Frankfurt zeigt Lucy Prebbles klinische Romanze „The Effect“.

          Frohsinn unter Polizeischutz

          „Klaa Paris“ in Frankfurt : Frohsinn unter Polizeischutz

          Nur ein Fünftel weniger als in den Vorjahren: Von dem Schrecken der vergangenen Tage haben sich die Narren in „Klaa Paris“ nicht einschüchtern lassen. Manchem war dennoch mulmig zumute.

          Topmeldungen

          Er wedelt noch, sie merkelt schon: Habeck, Baerbock und die „Merkel-Raute“

          Heimlich für Merz? : Die Grünen hoffen auf Merkel-Stimmen

          Die Grünen wollen regieren. Das ginge mit einer Laschet-CDU leichter als mit einer Merz-CDU. Vor allem wollen sie jedoch stärkste Partei werden. Den Platz dafür in der politischen Mitte könnte eher Merz als Laschet schaffen.

          Unzufriedene Deutsche : Kapitalismus am Pranger

          Die Löhne sind hoch, die Arbeitslosigkeit ist niedrig, der Sozialstaat wächst. Trotzdem glaubt mehr als jeder zweite Deutsche, dass der Kapitalismus mehr schadet als nutzt. Dahinter steckt nicht nur Gejammer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.