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Frankfurter Messechef Marzin : „Wir haben in China mehr Messen gehabt als in Frankfurt“

Messechef Wolfgang Marzin sieht dem neuen Jahr optimistisch entgegen. Bild: Lucas Bäuml

Nach einem Jahr mit meist leeren Hallen in Frankfurt, aber etwas Aktivität im Ausland setzt Messechef Wolfgang Marzin für 2021 auf Medizin und Mode – vor allem aber auf das Bedürfnis nach Begegnung. Losgehen könnte es im April.

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          Wolfgang Marzin leitet seit 2010 die Messe Frankfurt. Ins Messegeschäft wurde er 1963 sozusagen hineingeboren; sein Vater leitete 30 Jahre lang die Münchner Messe. Dort hatte der Speditionskaufmann, Betriebswirt und Luftwaffenoffizier auch eine seiner ersten beruflichen Stationen. Es folgten Auslandstätigkeiten für die Messe Düsseldorf und der Wechsel zur Leipziger Messe, wo er auch den Posten des Honorarkonsuls für Italien in Sachsen übernahm, bevor er nach Frankfurt kam. Als Vorsitzender der Geschäftsführung ist Marzin sich sicher, dass es mit Deutschlands größter Messe demnächst wieder bergauf geht. 2020 ist der Umsatz um rund eine halbe Milliarde auf 250 Millionen Euro geschrumpft.

          Patricia Andreae

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bald sollen die Menschen auf das Messegelände strömen, um sich dort gegen Covid-19 impfen zu lassen. Was bedeutet das für Sie als Messechef?

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