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Frankfurter Arbeitsmarkt : „Die Messen bringen Bewegung“

Stephanie Kömers Pläne, die Arbeitsagentur zu digitalisieren, wurden durch die Pandemie deutlich schneller verwirklicht. Bild: Wolfgang Eilmes

In Frankfurt liegt die Arbeitslosenquote über dem Landesdurchschnitt. Stephanie Krömer leitet die Arbeitsagentur, wo die Auswirkungen der Pandemie direkt zu spüren sind. Die Agentur will für Ausbildungen werben.

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          Frau Krömer, Frankfurt liegt bei der Arbeitslosenquote deutlich über dem Landesdurchschnitt. Woran liegt das?

          Patricia Andreae
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          In den ersten Lockdown-Monaten waren zunächst nahezu alle Branchen von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Besonders hart getroffen hat es aber einige Teile des Dienstleistungsgewerbes, also Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel und hier besonders auch die Textilbranche, die Automobil- und Zulieferindustrie, die Touristikbranche und kleine und mittelständische Unternehmen. Und das hat sich zunächst natürlich entsprechend deutlich auf den Standort Frankfurt als Dienstleistungszentrum niedergeschlagen. Mittlerweile hat der Arbeitsmarkt wieder an Stabilität gewonnen. Die Nachfrage der Unternehmen hat deutlich zugenommen. Wie bereits vor der Pandemie kann dieser Fachkräftebedarf nicht in allen Bereichen gedeckt werden. Hinzu kommt, dass von den aktuell knapp 27.000 von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen in Frankfurt mehr als 60 Prozent keinen Berufsabschluss nachweisen können. Deshalb sind uns die Themen Ausbildung und Qualifizierung auch so wichtig.

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