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„Frankfurt meets Tel Aviv“ : Wie eine Kooperation die Probleme von Start-ups lösen soll

  • -Aktualisiert am

Stadt in der Stadt: In der „City Zone“ sind rund 10. 000 Männer und Frauen beschäftigt. Bild: Theresa Weiß

Tel Aviv gilt als das israelische Silicon Valley: ein Paradies für Start-ups. Davon haben Frankfurter im Austausch „Frankfurt meets Tel Aviv“ viel gelernt.

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          Im Leben von Asaf Formoza gibt es mehrere Kinder. Er hat zwei Söhne und ein technisches Kind. Das heißt City Transformer und ist ein echter Konkurrent für das Familienleben. So manches Mal war Formoza am jüdischen Neujahrstag Rosch ha-Schana nicht zu Hause, weil er in Sachen City Transformer durch die Welt reiste, und oft arbeitet er lange. Sein Unternehmen ist Teil seines Lebens. „Es ist ein Start-up, dafür muss man brennen“, sagt er.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Im Jahr 2014 hat der heute 48 Jahre alte Israeli sein Unternehmen gegründet, und bis heute ist er überzeugt, als Erfinder einer ganz neuen Fahrzeugklasse eine große Idee zu verwirklichen: „Es wird die Städte verändern.“ Inzwischen ist das mehr als nur Wunschdenken eines stolzen Gründers, denn die Verträge sind gemacht: Vom vierten Quartal 2024 an sollen in einer deutschen Fabrik jährlich 15.000 Fahrzeuge vom Band laufen, die zuerst in Formozas Kopf, dann an einem Reißbrett im Norden von Tel Aviv und schließlich als Prototypen in Deutschland entstanden sind. Formoza und seine City Transformers sind bereit für die deutschen, israelischen und europäischen Straßen.

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