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Fraport : Viele Passagiere, aber zu wenig Personal

Bekanntes Bild: Warteschlangen am Frankfurter Flughafen Bild: dpa

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport verzeichnet von Wachstum nach der Corona-Krise. Weil es aber weiterhin viele Unwägbarkeiten gibt, wird es auch in diesem Jahr keine Dividende geben. Zudem drohen weiter Abfertigungsprobleme.

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          Der Betreiber des Frankfurter Flughafens Fraport AG rechnet nach zwei durch Corona stark belasteten Jahren mit hohem Passagieraufkommen im Sommer. Auf der online abgehaltenen Hauptversammlung gab der Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte aber unumwunden zu, dass man derzeit zu wenig Personal habe, um beim Service und der Abfertigung die Qualität bieten zu können, die man eigentlich anstrebe. Fraport rechnet deshalb auch in der Ferienzeit mit Engpässen.

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Die Frankfurter Flughafenmanager erwarten 70 bis 75 Prozent des Passagieraufkommens des letzten Vorkrisenjahres 2019. Mit dem Programm „Ramp up 2022“ versucht man, die Personallücke zu schließen, die im Zuge des Abbaus von rund 4000 Stellen entstanden ist, mit dem man schnell die Kosten senken wollte, um die fatalen Folgen der Corona-Pandemie zu mildern. Mit wöchentlich bis zu 100 Einstellungen reagiert Fraport nun auf das starke Wachstum vor allem der touristischen Flüge.

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