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Neue Ermittlungsverfahren : Durchsuchungen wegen Cum-Ex-Geschäften

Saal im Landgericht Frankfurt: Hier beginnt im Mai ein wichtiger Cum-Ex-Prozess. Bild: dpa

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt in zwei Komplexen gegen Wertpapierhändler. Die insgesamt sieben Beschuldigten sollen Steuerschäden von 18 und 1,5 Millionen Euro verursacht haben.

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          Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt in zwei neuen Verfahren zu sogenannten Cum-Ex-Geschäften gegen sieben Beschuldigte wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung. Wie es in einer Mitteilung der Behörde hieß, geht es im ersten Ermittlungskomplex um einen Steuerschaden von mehr als 18 Millionen und im zweiten von mehr als 1,5 Millionen Euro, die dem Fiskus entstanden sein sollen. Steuerfahnder aus Hessen und Bayern durchsuchten deshalb bereits am Dienstag zusammen mit Staatsanwälten der Eingreifreserve der Generalstaatsanwaltschaft Wohnungen und Geschäftsräume in beiden Bundesländern. Der Schwerpunkt lag mit 13 Objekten in Frankfurt, dem Main-Kinzig-Kreis sowie Oberursel.

          Anna-Sophia Lang
          (anla.), Rhein-Main-Zeitung

          Bei Cum-Ex-Geschäften handelt es sich um Wertpapiergeschäfte um den Dividendenstichtag. Dabei sollen weder erhobene noch abgeführte Steuerabzugsbeträge bescheinigt und die Steuerbescheinigungen gegenüber dem zuständigen Finanzamt verwendet worden sein.

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