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Flughafenausbau/Chemie : Celanese: Standort Kelsterbach steht nicht zur Disposition

  • Aktualisiert am

Liegt in der Einflugschneise der geplanten Landebahn: das Ticona-Chemiewerk Bild: dpa

Für die Celanese AG steht der Standort Kelsterbach ihres Kunststoffherstellers Ticona nach wie vor nicht zur Disposition. Das bekräftigte ein Celanese-Sprecher im Gespräch mit der Agentur vwd.

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          Für die Celanese AG steht der Standort Kelsterbach ihres Kunststoffherstellers Ticona nach wie vor nicht zur Disposition. Das bekräftigte ein Celanese-Sprecher am Mittwoch im Gespräch mit der Agentur vwd. Damit reagierte er auf Gerüchte, wonach es angeblich Überlegungen bezüglich einer Verlagerung an den Standort der BASF AG in Ludwigshafen gibt. “Es gibt keine Kontakte zu BASF“, sagte er zu vwd. Die “Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hatte in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, es gebe bereits erste Kontakte zwischen BASF und Celanese über eine Verlagerung.

          Auch der stellvertretende Konzernbetriebsratsvorsitzende von Celanese, Axel Weidner, sagte zu vwd: “Es gibt bei Ticona keine Verlagerungspläne, weder zu BASF noch an einen anderen Standort“. Zu den Gerüchten meinte Weidner, der zugleich auch Betriebsratsvorsitzender der Ticona am Standort Kelsterbach ist, BASF habe möglicherweise ein Ansiedlungsangebot unterbreitet. Es stehe jedem Unternehmen frei, für ungenutzte Flächen in seinem Industriepark Ansiedlungsangebote zu machen. Das sei gängige Praxis bei vielen Unternehmen. Auch der Industriepark Höchst biete beispielsweise Freiflächen am Markt an.

          BASF wollte die Spekulationen auf Anfrage nicht kommentieren. “Wir haben am Standort Ludwigshafen ein Ansiedlungsmanagement und sind offen für Ansiedlungen anderer Unternehmen, wenn sie in den Verbundstandort Ludwigshafen hineinpassen“, sagte eine BASF-Sprecherin lediglich.

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