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Fachkräftemangel : Zu wenig Rosen, kein Personal

Bescheidener Lohn: Immer weniger junge Leute zieht es in die Floristikbranche. Bild: Marina Pepaj

Dem Blumenhandel gehen die Nachwuchskräfte aus – und auch die Blumen. Zwei beliebte Geschäfte im Frankfurter Nordend haben deswegen aufgegeben.

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          Sie war Anlaufstelle für alle, die etwas Besonderes suchten, vor allem heimische Blumen. Im Sommer etwa Löwenmäulchen, Akeleien, Kamille, Bartnelken – für diese Auswahl aus regionalem Anbau war die Blumenbar bekannt. Ebenso für schönen Nippes und lustige Dekorationen. Bunte, im Schaufenster verteilte Pommesgäbelchen, etwa – das waren solche Hingucker.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nicola Dworok und Katja Klaiber hatten das Geschäft 2004 an der Eckenheimer Landstraße eröffnet, in bester Stadtteil-Lage, nur ein paar Meter von Eis Christina entfernt, dem Treffpunkt im Nordend. Hier wohnen die Frankfurter, die für einen schönen Blumenstrauß gerne auch mal ein paar Euro mehr ausgeben und sich dies leisten können.

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