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F.A.Z. exklusiv : Hohe Mieten vertreiben Fachkräfte

Hohe Mieten können manchen zum Wechsel des Jobs und Umzug in eine günstigere Stadt bewegen. Bild: Wonge Bergmann

Steigen die Mieten in Ballungsräumen weiter, könnte sich manche Fachkraft einen Job in einer günstigeren Region suchen. Werkswohnungen könnten eine Lösung sein. Das geht aus einer Studie hervor, die der F.A.Z. vorab vorliegt.

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          Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Frankfurt und auch in den anderen Städten des Rhein-Main-Gebiets erschwert es Arbeitgebern, Fachkräfte zu finden oder sie an ihr Unternehmen zu binden. Das geht aus einer Umfrage der Wirtschaftsprüfung PwC hervor. Demnach würde die Mehrheit der befragten 400 Berufstätigen zwischen 18 und 65 Jahren aus der Rhein-Main-Region bei einer kräftigen Mieterhöhung über einen Arbeitsplatzwechsel nachdenken, bei den jungen Arbeitnehmern sogar knapp 75 Prozent.

          Patricia Andreae
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Gerade die junge Generation ist flexibel, mobil – und im Zweifel schnell wieder weg“, sagt Michael Burkhart, PwC-Standortleiter in Frankfurt. „Für die Arbeitgeber sollte dieses Ergebnis alarmierend sein“, setzt er hinzu, „denn auf die jüngere Altersgruppe sind sie angewiesen“. Um diese Talente trotz der widrigen Umstände in der Region zu halten, sollten sich Unternehmen etwas einfallen lassen, schlägt er vor, „sich etwa an den Mietkosten beteiligen oder bei der Einrichtung des heimischen Büros finanziell unter die Arme greifen“.

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