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Unternehmen : Europaweite Expansion

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Erfolgreich im Rhein-Main-Gebiet: Die Reinigungsfirma „Fred Butler” Bild: ddp

Der Linde-Konzern ist mit seinen eigenen, unter dem Namen „Fred Butler“ firmierenden Reinigungen im Rhein-Main-Gebiet zufrieden. Deshalb soll es nun auch europaweit Geschäfststellen geben.

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          Der Linde-Konzern ist mit seinen eigenen Reinigungen im Rhein-Main-Gebiet zufrieden. Wie der Konzern, der von Wiesbaden nach München umgezogen ist, gestern mitteilte, soll es deshalb die als „Fred Butler“ firmierenden Reinigungen künftig nicht mehr nur in der Region, sondern in ganz Europa geben. Linde hatte 2006 in Frankfurt vier und in Wiesbaden eine Filiale dieser Marke geöffnet. Üblicherweise wird die Kleidung von Reinigungsbetrieben mit Perchlorethylen gereinigt. Linde nutzt dazu jedoch Kohlendioxid.

          Das Verfahren sei umweltfreundlicher, heißt es, zumal dabei lediglich zwei Prozent in die Luft entwichen, die anderen 98 Prozent aber noch einmal verwendet werden könnten. Einige Monate später hatte Konzernchef Wolfgang Reitzle eingestehen müssen, dass einige Unterröcke während der Reinigung etwas geschrumpft seien, aber hinzugefügt, dieses Problem sei gelöst.

          Vielfältige Anwendung von Industriegasen

          Gestern bezeichnete Reitzle „Fred Butler“ als ein Paradebeispiel für die vielfältige Anwendung von Industriegasen. Die Marke sei wegen des klimaschonenden Verfahrens vom Bundesumweltministerium mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet worden. In den nächsten vier Jahren sollten in den Aufbau einer Kette von Reinigungen 50 Millionen Euro investiert werden. Zwei Filialen in München und eine Reinigungsanlage in Feldkirchen seien bereits eröffnet worden.

          Eine solche Verbindung von Filialen mit einer Anlage – die in Frankfurt und Wiesbaden abgegebene Kleidung wird in einem Betrieb in Frankfurt-Höchst gereinigt – bezeichnet Linde als ein „Area“. Noch in diesem Jahr seien sechs solcher „Areas“ in verschiedenen deutschen Wirtschaftsregionen geplant, im nächsten Jahr soll es in ganz Europa 33 geben, von 2009 bis 2011 jeweils 50 neue. Insgesamt werde „Fred Butler“ dann in 200 „Areas“ mehrere tausend Mitarbeiter beschäftigen, zum Teil in Franchisemodellen.

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