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Finanzplatz Frankfurt : Die Euro-Skulptur ist gerettet

Soll wegen der Instandhaltungskosten abgebaut werden: die Euro-Skulptur auf dem Willy-Brandt-Platz, vor dem alten Sitz der EZB Bild: Patrick Junker

Die Euro-Skulptur am Willy-Brandt-Platz sollte aus Kostengründen abgebaut werden. Doch nun hat sich ein Sponsor gefunden. Dabei gibt es harsche Kritik an der Stadt Frankfurt.

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          Die Euro-Skulptur am Willy-Brandt-Platz ist gerettet und muss nicht abgebaut werden. Wie das Frankfurter Kultur Komitee am Dienstag mitteilte, wird das Finanz-Start-up Caiz Development die Erhaltungskosten für die nächsten fünf Jahre aufbringen. Sie betragen rund 200.000 Euro pro Jahr. Das Geld wird vor allem für Reparaturen benötigt, vor allem, um Vandalismus-Schäden zu beheben. Zudem müssen die Stromkosten gedeckt werden und sind regelmäßige TÜV-Untersuchungen nötig, für die zweimal im Jahr eine Hebebühne organisiert werden muss.

          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Manfred Pohl, Initiator des Symbols und Vorsitzender des Frankfurter Kultur Komitees, hatte im Sommer angekündigt, die Euro-Skulptur von Ottmar Hörl Mitte Oktober abbauen zu lassen und zu versteigern, weil der Verein die Unterhaltskosten nicht mehr aufbringen könne, wie er sagte. Auf der Suche nach einem Sponsor seien auch Gespräche mit der Europäischen Zentralbank und dem Hessischen Finanzministerium geführt worden, die aber „zu keinem realen Ergebnis“ geführt hätten. Nach der Berichterstattung darüber wurde die Caiz Development GmbH auf das Thema aufmerksam, ein Unternehmen, das sich mit der Digitalisierung des Bankwesens befasst.

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