https://www.faz.net/-gzg-9vzt7

Ersatz für IAA gesucht : Was wird nun aus der Frankfurter Messe?

Ausgedient: Bisher war die IAA – wie hier im Herbst vergangenen Jahres – stets von hochmotorisierten Neuerscheinungen dominiert. Das soll sich jetzt ändern. Bild: dpa

Das Aus für die Autoschau IAA in Frankfurt wiegt wirtschaftlich für Stadt und Region schwer. Auch die Messegesellschaft steht vor einer beispiellosen Herausforderung – hat nun allerdings einen „attraktiven Zeitslot“ im Angebot.

          3 Min.

          Peter Feldmann gibt sich zukunftssicher: Sicher, Frankfurt habe nun Deutschlands größte Besuchermesse verloren, sagt der sozialdemokratische Oberbürgermeister der Mainmetropole. Da der Verband der Automobilindustrie die IAA nun nicht länger am Main abhalten wolle, müsse man nun nach vorne schauen und über „Alternativen für eine Mobilitätsschau “ sprechen.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die scheinen für die Region und die Messe auch nötig zu sein: Die Frankfurter Handwerkskammer spricht von einem dreistelligen Millionenbetrag, der den Unternehmen in der Region durch Weggang der Automobilmesse entgehe. Allein in den Aufbau der Messestände investierten Autohersteller und Zulieferer in der Vergangenheit Millionen. Nach Rechnung der Industrie- und Handelskammer (IHK) hat jeder Besucher zuletzt rund 520Euro im Zusammenhang mit der Messe ausgegeben, etwa für Übernachtungen, Verpflegung, Einkäufe und Anreise. „Die durch Messen erzeugten Ausgaben und Kaufkrafteffekte, insgesamt 3,6 Milliarden Euro im Jahr, fallen zum überwiegenden Teil am Messe-Ort Frankfurt und in der Region Frankfurt/Rhein-Main an“, sagte IHK-Präsident Ulrich Caspar.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Hoffnungsträger in blassem Gelb: Das Bundesgesundheitsministerium deckt sich mit dem japanischen Grippemittel Avigan ein.

          Medizin : Riesiger Wirbel um eine Pille gegen Corona

          Das Grippemittel Avigan aus Japan könnte Patienten retten. Deutschland deckt sich mit Millionen Tablettenpackungen ein. Die Bundeswehr soll beim Verteilen helfen.