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E-Mobilität : Energiepark erzeugt grünen Wasserstoff für Busfahrten

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Nicht nur für Busse: Im Energiepark wird der Wasserstoff in Tanks gelagert. Bild: dpa

In Frankfurt, Mainz und Wiesbaden sollen bald Busse mit Brennstoffzellen-Antrieb fahren. Dafür braucht es Wasserstoff. Der Mainzer Energiepark liefert den Rohstoff. Sogar grünen. Und nicht nur für Busse.

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          Im Mainzer Energiepark werden etwa 180 Tonnen umweltfreundlicher Wasserstoff pro Jahr hergestellt, mit Hilfe von Windkrafträdern. 200 Tonnen sollen es werden: Damit könnten nach Einschätzung von Jonas Aichinger, dem Leiter des Innovationsmanagements der Mainzer Stadtwerke, bis zu 40 Busse betrieben werden. Doch die sind derzeit so gut wie gar nicht zu kriegen. Eine zugesagte Lieferung von elf Bussen für Mainz, Wiesbaden und Frankfurt wurde kurzfristig abgesagt.

          Die geplante Wasserstofftankstelle für Busse in Wiesbaden soll trotzdem am 27. Februar an den Start gehen. Rheinland-Pfalz und Hessen haben deren Bau mit je etwa einer Million Euro finanziert, wie es bei der Hessenagentur heißt. Beliefert wird die Tankstelle aus dem Energiepark.

          1000 Häuser versorgt

          Die Anlage ging vor rund acht Jahren als Forschungsprojekt an den Start und gehört zu den größten ihrer Art weltweit. Kommerziell erfolgreich ist sie aber noch nicht.

          Im Mainzer-Stadtteil Ebersheim werden schon 1000 Hausanschlüsse vom Energiepark mit dem umweltfreundlichen Wasserstoff versorgt. Diese Größenordnung sei bundesweit einzigartig, sagt Aichinger. „Zehn Prozent des Erdgas ersetzen wir durch Wasserstoff.“ Etwa ein Fünftel des im Energiepark hergestellten Wasserstoffs wird in das lokale Erdgasnetz eingespeist und versorgt so klimaneutral Privathaushalte.

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