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Einigung im Merck-Namensstreit : Ende in Auseinandersetzung um Internetadresse

Zwei Unternehmen, ein Name: hier der Schriftzug der Merck KGaA am Stammwerk in Darmstadt Bild: dpa

Der Merck-Konzern aus Darmstadt streitet sich seit einem Jahrzehnt mit seinem amerikanischen Namensvetter Merck&Co um die Verwendung des Firmennamens im Internet. Inzwischen haben sie eine Lösung gefunden.

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          Als Aktivist hat man es nicht leicht. Da will man für einen anscheinend guten Zweck wie günstige Medikamente für Südafrika demonstrieren, findet heraus, dass es ein Unternehmen namens Merck gibt, was dagegen agitiert, plant also eine Protestaktion vor dessen Büro in London – und muss sich dann dafür verlachen lassen, dass es das falsche Merck-Büro war.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Gruppe Stopaids störte sich am Auftreten von Merck&Co aus Amerika, war dann aber vor die Vertretung des Merck-Konzerns aus Darmstadt gezogen. Die beiden Unternehmen sind zwar historisch betrachtet verwandt, wirtschaften aber komplett voneinander getrennt.

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