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Einzelhandel : Neckermann will wegen Kaufflaute Mitarbeiter entlassen

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Bild: F.A.Z.

Der Neckermann Versand rechnet angesichts sinkender Umsätze mit betriebsbedingten Kündigungen. Darüber seien die Beschäftigten informiert worden. Neckermann beschäftigt 4.100 Menschen in der Zentrale in Frankfurt.

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          Der Neckermann Versand rechnet angesichts sinkender Umsätze mit betriebsbedingten Kündigungen. Darüber seien die Beschäftigten informiert worden, sagte Neckermann- Sprecher Erich Jeske am Mittwoch und bestätigte damit einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“.

          Die Neckermann AG beschäftigt derzeit knapp 6.000 Menschen in Deutschland, davon 4.100 in der Zentrale in Frankfurt. Zudem hat das Unternehmen ein Logistikzentrum im sachsen-anhaltinischen Bitterfeld. Die Öffentlichkeit soll kommende Woche vom Mutterkonzern KarstadtQuelle in Essen über Einzelheiten informiert werden. Unabhängig davon soll ein Call-Center von Quelle in Mainz mit 200 Mitarbeitern Ende März 2004 geschlossen und in die Türkei verlagert werden, sagte Jeske.

          Neckermann-Vorstandschef Arwed Fischer hatte in einem von der „Leipziger Volkszeitung“ im Internet veröffentlichten Brief an die Mitarbeiter geschrieben: „Unser Konzern ist in eine tiefe Umsatz- und Ertragskrise geraten.“ Nur eine harte und konsequente Sanierung könne das Überleben des gesamten Konzerns mit den Marken Quelle und Neckermann sichern. „Dabei werden wir betriebsbedingte Kündigungen auch in größerem Umfang in diesem und im nächsten Jahr nicht mehr ausschließen können.“

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          Für die Quelle AG geht Fischer von einem Netto-Umsatz von 3,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr aus. Das ist eine halbe Milliarde Euro weniger als für das Jahr 2004 geplant. Bei der Neckermann Versand AG liege die Planung bei 1,15 Milliarden Euro Umsatz und damit ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert.

          Der Neckermann Versand gehört zum Handelskonzern KarstadtQuelle, der vor tiefen Einschnitten steht. Nach Vorlage von katastrophalen Halbjahreszahlen scheine jetzt auch die Schließung unrentabler Warenhaus-Standorte wahrscheinlich, berichtete das „Handelsblatt“.

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