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Einzelhandel in Frankfurt : Wunsch und Wirklichkeit an der „Berger“

Gut versteckt: Ein Schmuckgeschäft nahe der Berger Straße in Frankfurt hatte die Schaufenster am Montag verklebt. Bild: Ly, Martin

Um zu zeigen, wie leer die Berger Straße in Frankfurt ohne Läden aussähe, haben Geschäftsleute ihre Schaufenster zugeklebt. Derweil stapeln sich im DHL-Shop die Pakete.

          Wer wissen will, wo die Musik spielt, der muss nur den Tabakladen und DHL-Shop am Merianplatz besuchen. Den gibt es seit etwa zwei Jahren an der Stelle, an dem zuvor Raumdekor Schwarz Gardinen und Teppiche verkaufte. Zwischen 7 und 22 Uhr, am Freitag sogar bis Mitternacht, können Kunden dort Zigaretten einkaufen und Pakete abgeben. Gegen Mittag, vor dem ersten Abholtermin, wird es meistens eng im Laden. Dann stapeln sich die Kartons mannshoch vor den Regalen, der Großteil davon Retouren von Kunden, die mit der erhaltenen Bestellung offenbar nicht zufrieden waren. Die Schriftzüge von Zalando und Amazon lassen grüßen.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nein, sie gehe nicht mehr in die Stadt, sagte kürzlich ein junges Mädchen, die ein Paket mit „der Hälfte“ der Bestellungen von H&M zurückbrachte, und sie erklärte auch warum: Der Versand sei gratis, die Filialen an der Zeil seien „schrottig“, im Internet mache der Modehändler bessere Angebote, und ob sie an der Kasse oder vor dem Paketschalter anstehe, das sei letztendlich egal.

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          Abgabe: Der Mann im DHL-Shop im Tabakladen hat wie immer gut zu tun Bilderstrecke

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