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Maskenhalter für Skihelme : Ein Start-up im Kampf gegen chinesische Produktpiraten

  • -Aktualisiert am

Clip am Helm: Niklas Kuhnis kämpft um seine Erfindung. Bild: Marie-Luise Kolb

Niklas Kuhnis verkauft Maskenhalter für Skihelme. Er setzt auf den Vertrieb über Amazon. Seitdem aber muss er gegen chinesische Billigkopien ankämpfen.

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          Niklas Kuhnis war genervt. Immer wieder musste der Hobbyskifahrer seine Maske aufziehen, um sie nur wenig später wieder abzusetzen. Jedes Mal musste er dafür seinen Skihelm abnehmen, um die Maskenbänder über die Ohren zu ziehen. Unter dem Helm drückte die Maske, die Gummibänder zogen an den Ohren. „Dauerhaft eine FFP2-Maske unterm Helm, das spannt und reibt mir die Ohren wund“, sagt Kuhnis. Und ist kein untypisches Szenario, denn in Deutschland, Italien und der Schweiz gilt in vielen Seilbahnen und Skiliften Maskenpflicht. In Österreich sind FFP2-Masken nicht nur in Liften, Gondeln und Zugangsbereichen vorgeschrieben, sondern auch überall dort im Freien, wo ein Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann.

          Mittlerweile hat Kuhnis jedoch eine Lösung für dieses Trageproblem entwickelt: kleine Plastikclips namens „„Helmy und Co“, mit denen er die Maske außen an seinem Skihelm einhängen kann. Zunächst sei es ihm gar nicht darum gegangen, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen: „Ich wollte mir das Hin und Her mit der Maske ersparen. Und dann kam die Idee, dass das für alle Skifahrer interessant sein könnte.“ Etwa 80.000 Clip-Paare hat Kuhnis bisher verkauft.

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