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DGB-Chef über Grundeinkommen : „1000 Euro für jeden sind unsozial“

Hat gerechnet: Philipp Jacks, Vorsitzender des DGB in Frankfurt Bild: Helmut Fricke

Gerade in einer Wirtschaftskrise würde ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht funktionieren. Davon ist inzwischen der Frankfurter DGB-Chef Philipp Jacks überzeugt.

          4 Min.

          In der Corona-Krise flammt abermals die Debatte über ein bedingungsloses Grundeinkommen auf. Was ist so faszinierend an dieser Idee?

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Sie klingt charmant, gerecht und einfach: Jeder bekommt, unabhängig vom Einkommen oder vom Vermögen, vom Staat eine Zahlung von – je nach Konzept – 500 bis 1500 Euro im Monat. Das wirkt transparenter als unser hochkomplexes Steuer- und Sozialsystem. Es wird nur übersehen, dass diese Idee nicht funktioniert.

          Sie hatten sich schon 2005 als Student in Ihrer Magisterarbeit mit dem Thema befasst. Was war damals Ihr Fazit?

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