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Programm zur Krisenbewältigung : Wie die Flugsicherung effizienter werden will

Blick in das Kontrollzentrum der Deutschen Flugsicherung: Rund 270 Lotsenstellen sollen aufgrund der Sparmaßnahmen wegfallen (Archivbild). Bild: dapd

Die Deutsche Flugsicherung hat 2020 rund 56 Prozent weniger Flüge kontrolliert als noch im Jahr 2019. Ein neues Programm – das Kosten senken und Stellen abbauen soll – soll dem nun entgegensteuern.

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          Die Deutsche Flugsicherung in Langen hat im vergangenen Jahr so wenig Flüge kontrolliert wie noch nie zuvor. Mit 1,46 Millionen Flugbewegungen lag die Zahl um 56 Prozent unter der im Vorkrisenjahr 2019. Ursache sind die massiven Reisebeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Entsprechend lagen die eingenommenen Gebühren für Starts, Landungen und Überflüge um 560 Millionen Euro unter den Entgelteinnahmen von 2019. Allein die Gebühren für das Passieren des deutschen Luftraums schrumpften um 55 Prozent auf 369,5 Millionen Euro nach 826,8 Millionen im Jahr davor. Die Entgelteinnahmen für Starts und Landungen gaben noch stärker nach, nämlich um 57 Prozent auf 77,7 Millionen – nach 182,2 Millionen Euro im Jahr 2019.

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Das Management unter Arndt Schoenemann, Nachfolger von Klaus-Dieter Scheurle als Vorsitzender der Geschäftsführung der bundeseigenen DFS, will mit einem Programm zur Steigerung der Effizienz entgegensteuern, das Kosten senken soll und auch Stellen kosten wird, wie am Dienstag bei der Vorlage des Berichts zum Geschäftsjahr 2020 deutlich wurde.

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