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150 Jahre Deutsche Bank : Auf der Suche nach den Wurzeln

Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt (Archivbild) Bild: dpa

In ihrer 150 Jahre währenden Geschichte war die Deutsche Bank nicht immer ein Frankfurter Institut. Doch die Geschichte des Konzerns ist untrennbar mit dem Finanzplatz verbunden.

          4 Min.

          Dass die Deutsche Bank den 150.Jahrestag ihrer Gründung am 21. März in Berlin und nicht in Frankfurt feiern wollte, hörte man in der Finanzmetropole am Main in den vergangenen Tagen gar nicht gerne. Zu oft hat der Konzern in den vergangenen Jahren damit kokettiert, einst in der Hauptstadt gegründet worden zu sein, zu stark war seit Mitte der neunziger Jahre die Annäherung an globale Finanzplätze wie London und New York mit der gleichzeitigen Abkopplung von der Zentrale an der Taunusanlage.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Natürlich spielt in der Geschichte dieses Konzerns, der wie wenige andere Unternehmen die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland geprägt hat, Frankfurt eine zentrale Rolle. Und wer am Wochenende die Meldung gesehen hat, wonach das Unternehmen an den Namensrechten des Frankfurter Waldstadions interessiert sein soll, wird wahrnehmen, dass sich die Bank offenbar wieder mehr ihrer heutigen Heimat zuwendet. Doch liegen ihre Wurzeln nicht am Main, sondern in Berlin – wenngleich die Verflechtungen mit Frankfurt prägender Natur sind.

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