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Opel verkauft weniger Autos : Der Blitz braucht Politur

Derzeit im Gegenwind: Opel Bild: Reuters

Im Mai hat Opel 18.761 Neuzulassungen verzeichnet. Das klingt nach viel. Doch sieht die Marke mit dem Blitz derzeit nicht gerade gut aus bei den Verkäufen.

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          Mit „7 in 2017“ hat Opel vergangenes Jahr die größte Modelloffensive seiner Unternehmensgeschichte abgeliefert. Nur: Bei den Neuwagenverkäufen schlägt sich diese Offensive derzeit nicht wieder. Im Gegenteil: Die neuen Zahlen aus dem Kraftfahrt-Bundesamt lesen sich wenig ermutigend für die deutsche Tochterfirma der Peugeot-Mutter PSA. Im Mai hat die Marke mit dem Blitz nur 18.761 Neuzulassungen verzeichnet. Das ist ein Minus von 15,1 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des vergangenen Jahres.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auch die Verkaufsbilanz seit Jahresbeginn sieht trübe aus. Für Opel steht ein Minus von 7,6 Prozent zu Buche. Dass auch die Konkurrenten Audi und BMW Federn gelassen haben, wenn auch nicht so viele, kann die Rüsselsheimer nicht trösten. Denn Hauptmitbewerber Ford hat fast fünf Prozent mehr Neuwagen an den Mann und die Frau gebracht als vor einem Jahr.

          Außerdem sind die Kölner den Südhessen beim Marktanteil enteilt. Im Mai kam Ford auf 7,2 Prozent, Opel nur auf 6,1 Prozent. Für Januar bis Mai stehen für die deutsche Tochter des amerikanischen Konzerns 7,4 Prozent zu Buche, für die Rüsselsheimer nur 6,4 Prozent. Die Schwäche der Marke mit dem Blitz wird auch nicht dadurch relativiert, dass der Mai insgesamt für die Autobranche ein schwacher Monat mit weniger Verkäufen war.

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