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Coworking in Corona-Zeiten : Falls es im Homeoffice zu eng wird

Hält trotz Corona-Krise an seinen Wachstumsplänen fest: SleevesUp!-Gründer Sebastian Schmidt Bild: Wolfgang Eilmes

Lokale Coworking-Anbieter wie SleevesUp! hoffen, dass Corona den Trend zum mobilen Arbeiten fördert. Anderen Unternehmen geht unterdessen das Geld aus.

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          Sicher, das Timing von Sebastian Schmidt hätte besser sein können. Erst Anfang des Jahres hatte der Frankfurter Jungunternehmer ein neues Coworking-Büro in Bad Homburg eröffnet, das mittlerweile elfte unter der Marke Sleeves Up seit der Firmengründung vor vier Jahren. Doch nun weiß seine Zielgruppe – Kleinunternehmen, Agenturen und mittelständische Betriebe – nicht, ob sie sich in der Krise die Miete noch leisten kann.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Günstig und flexibel“, mit solchen Slogans bewerben viele Coworking-Anbieter seit drei Jahren ihre Bürogemeinschaften. Die Branche war zuletzt einer der größten Wachstumstreiber auf dem Büromarkt, allein 50.000 Quadratmeter in Frankfurt hatten Anbieter sich innerhalb eines Jahres gesichert, um sie dann in kleine Büros und Gemeinschaftsflächen aufzuteilen. Nun jedoch ist ihr Geschäftsmodell – langfristig mieten, kurzfristig und teuer untervermieten – bedroht. Denn so schnell, wie die Nutzer bislang kamen, können sie in der Krise auch wieder verschwinden. Sie haben Kündigungsfristen von wenigen Wochen oder Monaten, die Mietverträge aber laufen zum Teil Jahrzehnte.

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