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Nach Pleite des Anbieters : Warum ein Frankfurter Coworking-Pionier den Neuanfang plant

Experiment mit Folgen: Jana Ehret (links) und Yvonne Schrodt im Cowork&Play-Ableger im Einkaufscenter Myzeil. Bild: Daniel Vogl

Zeitweise war das Start-up Cowork&Play der größte Anbieter für Coworking in Frankfurt. Nun aber müssen die Gründerinnen von vorn anfangen – trotz schwarzer Zahlen.

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          Der vorletzte Tipp, den Jana Ehret und Yvonne Schrodt Gründern geben, lautet: „Fehler gehören dazu. Lass dich nicht davon entmutigen, sondern nutze sie, um daraus zu lernen. Gestehe dir Fehler ein.“ Diese Einsicht gehört zu einer kurzen Reihe von Ratschlägen, die die beiden Gründerinnen auf ihrer Facebook-Seite in den vergangenen Wochen veröffentlicht haben.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ehret und Schrodt haben die Lektion selbst gerade gelernt. Noch vor wenigen Monaten galten sie als Vorzeige-Start-up Frankfurts. Ihr Konzept eines Coworkingbüros mit angeschlossener Kindertagesstätte – daher der Firmenname Cowork&Play – schien perfekt in die Zeit zu passen, in der nicht nur viele ein Start-up aufbauen wollen, sondern in denen Unternehmen auch mit neuen Formen des flexiblen Arbeitens und der Verbindung von Beruf und Familie experimentieren wollen. Die Firma der zwei Frauen expandierte innerhalb von zweieinhalb Jahren im Frankfurter Ostend auf zwei Etagen und 2400 Quadratmeter. Zudem errichteten sie Deutschlands erstes Coworkingbüro in einer innenstädtischen Einkaufspassage, in der Myzeil.

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