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Filialen und Werk geschlossen : Taschenhersteller Picard nicht länger insolvent

Neustart: Picard Taschen hat aus dem Insolvenzverfahren heraus gefunden Bild: Maximilian von Lachner

Kaufhäuser im Lockdown, Stille an den Flughäfen: Der hessische Ledertaschenproduzent Picard musste infolge der Corona-Pandemie in die Insolvenz. Nun kann er weitermachen – nach einem harten Sparprogramm.

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          Das Obertshausener Traditionsunternehmen Picard hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beendet. Damit sei es wieder geschäftsfähig, teilte das Unternehmen mit. Picard hatte im Mai 2020 ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beantragt, nachdem der Hauptabnehmer Galeria Karstadt Kaufhof, wie andere Geschäfte auch, seine Häuser mehrere Wochen wegen der Pandemie hatte schließen müssen. Auch der Umsatz an den Flughäfen ist infolge der Reisebeschränkungen erheblich eingebrochen.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In den vergangenen Wochen hat Picard sich ein Sparprogramm verordnet. So hat die Firma fünf der insgesamt 14 Flughafenfilialen geschlossen. Zudem mussten 40 der 150 Beschäftigte am hessischen Stammsitz gehen, das Werk in Tunesien ist zu. Das Unternehmen fertigt fortan in Deutschland, Bangladesch und in der Ukraine.

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