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Für Krankenhäuser : Opel verschenkt Schutzmasken, Merck spendet Desinfektionsmittel

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Hilfe: Merck stellt in Darmstadt und Wiesbaden nun Desinfektionsmittel her. Bild: Merck

In der Corona-Krise steuern Unternehmen ihre Produktion um und helfen der Allgemeinheit. So stellt Merck in Darmstadt und Wiesbaden nun Desinfektionsmittel her. Davon profitiert das Land. Auch Opel tritt als Spender auf.

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          Opel arbeitet daran, die Produktion des Flaggschiffs Insignia in Rüsselsheim wieder anzufahren. Dafür wird der Autobauer unter anderem Schutzmasken für seine Arbeiter benötigen. Doch verfügt das Unternehmen offenbar über mehr als genug der vielfach begehrten Teile. Jedenfalls stellt Opel nun 50.000 Schutzmasken für Kliniken und soziale Einrichtungen in ganz Deutschland zur Verfügung, wie die deutsche Tochterfirma der Peugeot-Mutter PSA mitteilt. 15.000 davon gehen demnach an das GPR Klinikum in Rüsselsheim, der Heimat von Opel.

          „Ärzte und Pflegekräfte des GPR Klinikums widmen sich rund um die Uhr der Versorgung ihrer Patienten. Ihr unermüdlicher Einsatz ist eine herausragende Leistung, die unser aller Respekt und unsere Unterstützung verdient“, wird Ralph Wangemann, Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der Opel Automobile GmbH, zitiert.

          Dank von Bouffier

          Ein anderes knappes Gut spendet der Merck-Konzern. In Darmstadt und Wiesbaden stellt der Hersteller von Arzneien, Laborbedarf und Spezialchemikalien angesichts der Knappheit nun Desinfektionsmittel her. 150.000 Liter davon spendet das börsennotierte Familienunternehmen dem Land Hessen, wie es in Darmstadt heißt.

          „Das Desinfektionsmittel wird vor allem Ärztinnen und Ärzten und den Pflegerinnen und Pflegern helfen, die mit großem Einsatz Menschen versorgen und Leben retten“, zitiert Merck den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier.

          Desinfektionsmittel gehören gemeinhin nicht zum Portfolio des Unternehmen, das sich neuerdings als Wissenschafts- und Technologiekonzern versteht. Aber: „Hierfür haben wir in einem vereinten Kraftakt innerhalb kürzester Zeit eigene Kapazitäten aufgebaut und Anlagen im Rahmen der bestehenden Genehmigungen umgerüstet“, sagt Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck.

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