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Banken : Citi-Group baut Rechenzentrum für 170 Millionen Euro

Das neue Rechenzentrum soll „eines der ökologistischen Rechenzentren der Welt” werden Bild: AFP

Die Citi-Group, der größte Finanzdienstleister der Welt, baut in Frankfurt ihr größtes Rechenzentrum außerhalb Amerikas. 170 Millionen Euro lässt sie sich das Projekt kosten, um das sich mehr als 100 andere Standorte in 52 Ländern beworben hatten.

          Die Citi-Group, der größte Finanzdienstleister der Welt, zu dem unter anderem die Citibank gehört, baut in Frankfurt für rund 170 Millionen Euro ihr größtes Rechenzentrum außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Standort Nieder-Eschbach, an dem vor einiger Zeit Ikea sein neues Möbelhaus eröffnet hatte, habe sich gegen mehr als 100 Standorte in 52 Ländern durchgesetzt, hieß es gestern bei dem Unternehmen.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das neue Rechenzentrum solle für die gesamte Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika zuständig sein. Sue Harnett, die Vorstandschefin der in Düsseldorf beheimateten Privatkundensparte der Citibank, will das Projekt in der nächsten Woche in Frankfurt präsentieren – gemeinsam mit Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU).

          „Energie- und ressourcenschonend“

          Das neue Rechenzentrum solle „eines der ökologistischen Rechenzentren der Welt“ werden, kündigte die Citigroup an. Im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentren solle es besonders energie- und ressourcenschonend arbeiten. Die Finanzdienstleistungsgruppe betrachtet die Investition als Teil und „Meilenstein“ ihres 50-Milliarden-Dollar-Programms für den Einsatz und die Förderung „grüner“ Technologien in aller Welt.

          Das Programm, das von Citigroup-Konzernchef Charles „Chuck“ Prince in den Vereinigten Staaten vorgestellt worden war, sieht bis 2017 unter anderem Mittel für Investitionen von Kunden in umweltfreundliche Technologien, aber auch für Klimaschutzinvestitionen der Bank selbst vor.

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