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Bisheriger Billiganbieter : Byke hebt Preise für Leihräder kräftig an

Dreht an der Preisschraube: der deutsche Leihrad-Anbieter Byke Bild: Ly, Martin

Bisher konnten Kunden von Byke eine halbe Stunde lang für 50 Cent ein Leihrad des Anbieters nutzen. Damit ist es fortan vorbei: Byke dreht an der Preisschraube.

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          Im hart umkämpften Markt für Leihräder hat der Billiganbieter Byke angekündigt, seine Preise um 50 Prozent zu verteuern. Für 50 Cent erhalte man nicht länger eine Mietzeit von 30 Minuten, sondern nur noch 20 Minuten. Preislich liegt der Anbieter damit noch leicht unter den Angeboten der Konkurrenz, die einen Euro für jede halbe Stunde berechnen.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 1500 Räder in acht Städten in Rhein-Main verteilt. In Frankfurt buhlen vier Leihradfirmen mit mehr als 6000 Rädern um Kurzzeitnutzer, etwa Pendler und Touristen. Die größte ist die Bahntochter Callabike mit 2700 Rädern, die aber an festen Punkten abgegeben werden müssen.

          Byke gehört zu den Freefloater-Anbietern, deren Räder nahezu überall abgestellt werden dürfen. Vor wenigen Tagen hatte Anbieter Obike wegen finanzieller Probleme seine Freefloater-Flotte in Frankfurt faktisch aufgegeben.

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