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Satellite Office in Frankfurt : Diskretes Coworking in Luxuslage

Feine Adresse: Satellite Office zieht in den Hotelkomplex am Opernplatz ein. Bild: Pepaj, Marina

Der Büromarkt in Frankfurt bekommt Zuwachs: Ein neuer „Coworking-Space“ entsteht. Neben dem Nobelhotel nahe der Alten Oper soll es aber ruhiger zugehen als bei der Konkurrenz.

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          „Mitten ins Herz“ wirbt das Berliner Unternehmen Satellite Office auf seiner Homepage, doch „Auf die Ohren“ wäre wohl ebenso passend. „Silent Dialog“, „Pure Silent Line“ – das sind die Schlagwörter, mit denen Anita Gödiker, Gründerin von Satellite Office, ihre neuen, teils schallgeschützten Coworking-Räume in Frankfurt bewirbt. Die neue Dependance mit 2600 Quadratmetern und 129 Arbeitsplätzen eröffnet zwar erst im November, doch bereits jetzt können Interessenten Einzel- und Teambüros mit der feinen Geschäftsadresse „Opernplatz14“ nahe der Alten Oper buchen. Sie passt zum Portfolio des Büroplatz-Vermieters, dessen Räume in Premiumlagen unter anderem in der Königsallee in Düsseldorf, Am Neuen Wall in Hamburg und in der Bahnhofstraße in Zürich zu finden sind.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Unternehmen kommt auf einen jungen, aber gut gefüllten Markt. Fast zwei Dutzend Coworking-Anbieter ballen sich in der Frankfurter Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Konstablerwache. Nur wenige Schritte von der Alten Oper entfernt haben Großanbieter wie Wework, Mindspace, Spaces und Work Republic Gemeinschaftsbüros eröffnet, die teilweise über mehrere Etagen gehen. Cappuccino-Maschinen, Designersessel, Biobrause und Yoga gibt es inklusive. 50.000 Quadratmeter wurden allein im vergangenen Jahr für Coworking in der Stadt angemietet. Die Nutzer sind nicht nur Start-ups, sondern zunehmend Unternehmen, die ihren Mitarbeitern einmal ein anderes, großstädtisches Arbeitsumfeld bieten wollen.

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