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Briefkastenwerbung : Makler-Briefe unerwünscht

Papierflut: Wer keine Werbung im Briefkasten will, kann dagegen vorgehen. Bild: picture alliance / photothek

Dürfen personalisierte Werbebriefe in einem Briefkasten landen, auf dem „Bitte keine Werbung“ steht? Zwischen dem Frankfurter Immobilienvermittler von Poll und der Verbraucherzentrale Hessen dürfte es in dieser Frage demnächst neuen Streit geben.

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          „Wir schätzen Ihre Immobilie“ – solche schriftlichen Angebote von Maklerunternehmen haben vor allem in Großstädten, seitdem Grundstücke und Objekte knapp sind, deutlich zugenommen. In Frankfurt hat nahezu jeder, den man darauf anspricht, schon einmal Makler-Werbung aus dem Briefkasten gefischt. Unter diesen auch Mieter in begehrten Wohnlagen wie dem Nordend oder Sachsenhausen, die genau das nicht wollen: dass das Haus, in dem sie gerne und, mit Glück, günstig wohnen, verkauft wird und sie womöglich vor die Tür gesetzt werden.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Frankfurter von Poll Immobilien GmbH, mit 350 Standorten eines der größten Maklerunternehmen in Europa, gehört nach Darstellung der Verbraucherzentrale Hessen zu den Anbietern, die Hausbewohner besonders hartnäckig umwerben. Daran ist, abgesehen von der Papierverschwendung, die mit Werbung einhergeht, grundsätzlich nichts auszusetzen. Von Poll hat nach eigenen Angaben in gehobenen Wohnlagen viele Fans. Das Unternehmen erreichten „täglich“ Anrufe von Verbrauchern, die Werbeschreiben und Zeitschriften anforderten, teilt eine Sprecherin mit.

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