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Familienunternehmen : Brauerei Pfungstädter öffnet sich Investoren

Öffnet sich Investoren: Pfungstädter Brauerei Bild: Michael Kretzer

Noch befindet sich die Pfungstädter Brauerei allein in Familienhand. Doch will sie sich nun für Investoren öffnen. Das hat vor allem einen Grund.

          Die südhessische Pfungstädter Brauerei will für ihr weiteres Wachstum, vor allem im Ausland, Geld von Investoren einwerben. Wie das Unternehmen mitteilte, könne es als Privatbrauerei in Familienbesitz in der heutigen Größe nicht überleben. Obwohl die Betriebskosten durch 2017 verwirklichte Sanierungsschritte um 2,5 Millionen Euro gesenkt und das Sortiment optimiert worden seien. Derzeit setzt Pfungstädter im Jahr rund 20 Millionen Euro um.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Vor allem der sinkende Bierabsatz in der regionalen Gastronomie zwingt das Unternehmen eigenen Aussagen zufolge zum Umsteuern. So hätten in Südhessen zuletzt viele Landgaststätten geschlossen.

          Nun soll zur Finanzierung der Expansion in neue Märkte Geld von Investoren eingeworben werden, um den Geschäftsbetrieb als Ganzes zu erhalten, wie Geschäftsführer Stefan Seibold erklärte. Derzeit arbeiten 100 Mitarbeiter für die Brauerei, die 2018 rund 200.000 Hektoliter Bier produzierte.

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