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Suche nach Investoren : Brain-Biotech gliedert Genscheren-Forschung aus

Alternative Gen-Schere: Anhand der Rotfärbung auf der Kulturplatte erkennt die Brain-Mitarbeiterin, ob die Genom-Editierung erfolgreich war. Bild: Brain Biotech

Der revolutionären Genschere werden Milliardenumsätze zugetraut. Darauf setzt auch das hessische Biotech-Unternehmen Brain. Es wird seine Genscheren-Forschung ausgliedern - und hofft auf Investoren.

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          Das am Aktienmarkt angeschlagene Biotech-Unternehmen Brain Biotech will sich noch stärker auf die Genscheren-Forschung konzentrieren. Wie das Unternehmen mit 306 Beschäftigten mitteilte, werde der Finanzvorstand Lukas Linnig schon zum 1. Oktober dieses Amt abgeben, um ein geplantes Tochterunternehmen für die Genscheren-Forschung zu leiten.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Zwingenberger Unternehmen, das unter anderem Enzyme für die Lebensmittelproduktion oder für Waschmittel produziert, investiert seit gut zwei Jahren in die vielversprechende Genscheren-Technik. Eingesetzt werden könnte sie etwa für Medikamente, der Gen-Therapie und in der Landwirtschaft. Die beiden Entdeckerinnen der Genschere CRISPR/Cas9 hatten 2020 den Nobelpreis erhalten. Diese ist aber patentgeschützt. Brain hat eine verwandte Genscheren-Technologie entwickelt und dafür ein eigenes Patent beantragt.

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