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Verbraucher in Schenk-Laune : Konsumlust schlägt Konsumkritik

Ansichtssache: Die einen demonstrierten am sogenannten Black Friday, die anderen gingen shoppen – und letztere waren viele. Bild: Wolfgang Eilmes

Auf Halloween folgt für den Handel der Black Friday – und dieser Amerika-Import hilft auch Händlern in Innenstädten. Protesten von Konsumkritikern zum Trotz. Zudem tut sich etwas in Sachen Nachhaltigkeit.

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          Der Auftakt in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts am vergangenen Wochenende stimmt die hessischen Händler zuversichtlich. Der Black Friday, der in diesem Jahr direkt vor dem ersten Samstag im Advent lag, hat für gute Frequenz in den Innenstädten gesorgt. „Der Samstag war erfolgreicher als in früheren Jahren“, sagt Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbands Hessen.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ohnehin sind die Konsumenten in Kauflaune – aller Proteste von Klima-Aktivisten und Konsumkritikern zum Trotz. Nach der Umfrage des Handelsverbands wollen hessische Verbraucher in diesem Jahr einige hundert Euro für Geschenke ausgegeben.

          128 Euro je Kind – im Durchschnitt

          Die Händler rechnen, wie berichtet, mit einem Umsatz von 8,8 Milliarden Euro, was einem Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Online-Geschäfts verbucht dabei mit zehn Prozent das deutlich stärkere Wachstum.

          Im Mittel beschenkt jeder Konsument in Hessen an Weihnachten acht Personen, allen voran die eigenen Kinder, Partner und andere Familienmitglieder. Aber auch Bekannte und Arbeitskollegen stehen auf der Liste der Beschenkten. Für Kinder wird mit im Durchschnitt 128 Euro das meiste Geld ausgegeben, Partner schlagen mit 110 Euro und andere Familienmitglieder mit 65 Euro zu Buche. Dabei sind Verbraucher bereit, für Qualität mehr Geld auszugeben. Der Nachhaltigkeits-Gedanke ist offenbar doch in die Handelswelt eingezogen.

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