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Billigkaufhaus-Kette : DM-Drogerie hat Auge auf Woolworth geworfen

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DM-Drogerie mit Blick auf Woolworth: „Wir sind jederzeit offen für Gespräche.” Bild: Florian Sonntag

Drogerieketten melden Interesse an der von der Zahlungsunfähigkeit bedrohtem Frankfurter Billigkaufhaus-Kette Woolworth Deutschland an. „Woolworth hat sicher einige Standorte, die für uns sehr gut denkbar wären“, sagte der Chef der Drogeriekette DM, Erich Harsch.

          Drogerieketten melden Interesse an der von der Zahlungsunfähigkeit bedrohtem Frankfurter Billigkaufhaus-Kette Woolworth Deutschland an. „Woolworth hat sicher einige Standorte, die für uns sehr gut denkbar wären“, sagte der Chef der Drogeriekette DM, Erich Harsch, der „Financial Times Deutschland“. „Wir sind jederzeit offen für Gespräche.“ Auch DM-Konkurrent Rossmann soll Interesse an Woolworth-Filialen angemeldet haben. Der vorläufige Insolvemzverwalter Ottmar Herrmann hatte zur Wochenmitte schon signalisiert, dass es Interessenten gebe (Abgetretener Woolworth-Chef soll weitermachen)

          Ein Sprecher des vorläufigen Woolworth-Insolvenzverwalters Ottmar Hermann, bestätigte am Freitag auf Anfrage: „Es gibt Interessenten, es gibt auch konkrete Anfragen.“ Namen wollte er nicht nennen. Mit Lieferanten habe es erste „positive Gespräche“ gegeben, auch mit den Eigentümern der Immobilien, die Woolworth angemietet hat, wolle Hermann in Verhandlungen treten.

          Die DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG hatte wegen drohender Zahlungsunfähigkeit am Ostersamstag Insolvenzantrag gestellt. Betroffen davon sind laut Hermann 9700 Mitarbeiter in bundesweit 311 Filialen. Hermann hatte versichert, der laufende Betrieb könne zunächst aus eigenen Mitteln aufrechterhalten werden.

          Woolworth Deutschland hat Insolvenzantrag gestellt

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