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Arbeitswelt : Stellenabbau im Handel gegen allgemeinen Trend

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Good bye, hieß es für vier Prozent der Stellen statt Good buy, wie auf diesen Tüten Bild: picture-alliance/ dpa

Im hessischen Einzelhandel sind im vergangenen wegen sinkender Umsätze weitere Arbeitsplätze abgebaut worden. Die Branche handelte damit gegen den allgemeinen Trend. Und: Erwerbstätige mussten im Schnitt länger arbeiten als im Vorjahr.

          Der Beschäftigungsabbau im hessischen Einzelhandel hat sich 2006 wegen sinkender Umsätze verstärkt. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich um knapp vier Prozent, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

          Die Zahl der Vollbeschäftigten nahm um fast fünf Prozent ab, die der Teilzeitbeschäftigten ging um knapp drei Prozent zurück. Nach ersten Ergebnissen der Statistiker gab es im hessischen Einzelhandel von Januar bis November 2006 ein reales Umsatzminus von einem Prozent.

          17.000 Beschäftigte mehr

          Zugleich stieg mit dem Anziehen der Konjunktur die Zahl der Erwerbstätigen binnen Jahresfrist um gut 17.000 auf 3,05 Millionen Menschen, wie das Statistische Landesamt ebenfalls mitteilte. Und: Die Erwerbstätigen in Hessen haben im vergangenen Jahr länger gearbeitet.

          Insgesamt verzeichnete die Statistik 4,4 Milliarden Arbeitsstunden und damit 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Arbeitszeit verlängerte sich um durchschnittlich 0,8 Prozent, also knapp fünf Minuten je Acht-Stunden-Tag oder elf Stunden im Jahr.

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