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Was moderne Büros brauchen : „Muss ich ein Schwimmbad einbauen?“

Keine Hotellobby, sondern ein Co-Working-Büro: Unternehmen experimentieren mit neuem Arbeitsplatz-Design, um Mitarbeiter anzulocken und zu halten. Bild: ullstein bild - Westend61

Trotz Corona und Homeoffice bleiben Büros gefragt. Die Frankfurter DIC Asset AG profitiert davon. Die Kunden fragen aber immer häufiger nach, mit welcher Ausstattung des Arbeitsplatzes sie in Zukunft Fachkräfte anlocken.

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          Neuerdings bekommt Sonja Wärntges Fragen gestellt, die sie in früheren Jahren nie gehört hat. Kunden, erzählt sie, möchten auf einmal wissen: Wie machen das denn andere Firmen? Das Wort „das“ bezieht sich auf die Büroausstattung. Dabei ist sie weder Personalberaterin noch Coach für Soziales. Vielmehr führt die Ökonomin und Mathematikerin den Frankfurter Immobilienkonzern DIC Asset AG und zeichnet zugleich als dessen Finanzchefin. Diese Rolle macht sie zu einer Ausnahme in den Unternehmen hierzulande, zumal unter den börsennotierten Firmen.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dessen ungeachtet weiß sie von der steigenden Notwendigkeit, um Fachkräfte zu werben. Und dieses Ringen führt bisweilen nicht nur zu früher ungewohnten Fragen an die DIC-Doppelchefin. Kunden machen sich nun auch vor wenigen Jahren noch als abwegig eingeschätzte Gedanken: „Muss ich ein Schwimmbad einbauen?“ Dies hat nach Wärntges’ Worten allen Ernstes jemand wissen wollen auf der Suche nach neuen Büros.

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