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FAZ Plus Artikel Neue Version des Spiels : Das Entwicklerherz von Anno 1800 schlägt in Mainz

Handel in der Zeit der industriellen Revolution: Anno 1800 von Ubisoft. Bild: Ubisoft

Fans von Strategiespielen warten sehnsüchtig auf die neue Version der meistverkauften Wirtschaftssimulation Anno. Das Millionenprojekt entsteht in einem unscheinbaren Gebäude mitten in der Stadt am Rhein.

          Plötzlich erwacht die Bleistiftskizze zum Leben. Auf Knopfdruck wird aus dem bloßen Modell einer Meeresinsel eine dreidimensionale Grafik mit Bäumen, Gräsern, Hügeln und einem kleinen Strand. Björn Frechenhäuser hat der Strichzeichnung Leben eingehaucht. Seine Computer-Maus fliegt über den Schreibtisch im Mainzer Entwickler-Studio der weltweit tätigen Computerspiele-Schmiede Ubisoft. Noch ist die neue Version des PC-Spiels Anno nicht auf dem Markt. Doch bald schon wird das, was der sogenannte Level Designer Frechenhäuser kreiert hat, unter dem Titel Anno 1800 als siebte Folge des erfolgreichen Strategiespiels auf den Markt kommen. Die ersten sechs Teile der Serie sollen laut Ubisoft rund neun Millionen Mal verkauft worden sein.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Entwicklerherz für Anno 1800, dessen Erscheinen Ubisoft im August vergangenen Jahres während der Fachmesse Gamescom angekündigt hat, schlägt in einem schwer aufzufindenden Büro in der Mainzer Innenstadt. Wer in der wochentags belebten Ladenmeile namens Römerpassage steht, muss einige Minuten suchen, um jene Tür aufzuspüren, die wiederum zu einem Aufzug führt, auf dem der erste Hinweis auf Ubisoft zu finden ist.

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          Wünscht sich mehr öffentliche Förderung für die Branche: Thomas Pottkämper, Studioleiter in Mainz.

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          Anno-Serie kehrt zurück zu den Wurzeln

          Mit der in Mainz entstandenen siebten Folge des Strategiespiels Anno begibt sich der Entwickler Ubisoft nach zwei Ausflügen in die Zukunft wieder zurück in die Vergangenheit. Vor 20 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der Wirtschaftssimulation mit Anno 1602. In den Spielen der Serie geht es um den Aufbau einer wohlhabenden Stadt. Die Spieler starten in der Regel auf einer Insel, auf der sie aus einer kleinen Siedlung ein komplexes Wirtschaftsleben aufbauen und dabei die Bürger mit Nahrung, Verbrauchsgütern und Infrastruktureinrichtungen versorgen müssen, die immer aufwendiger zu produzieren sind.

          Dabei treten die Spieler mitunter gegen andere Konkurrenten an, deren Inseln sie angreifen können oder mit denen sie Waren tauschen. Die neueste, noch unveröffentlichte Variante „Anno 1800“ kombiniert dem Unternehmen zufolge viele beliebte Elemente der Anno-Geschichte. Die Entwicklung soll eine zweistellige Millionensumme gekostet haben. (ddt.)