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Finanz-Start-ups : Anlagetipps von Frankfurter Robotern

Die Gründer von Vaamo: Oliver Vins und Thomas Bloch (rechts) Bild: Max Kesberger

Robo-Advisors wollen es Laien erleichtern, Geld renditeträchtig anzulegen. Eine Milliarde Euro haben die 40 Anbieter und Start-ups eingesammelt – die meisten von ihnen sind in Frankfurt zu finden.

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          Vaamo, Ginmon, Fincite, Visualvest – bisher können nur wenige mit den Namen dieser Frankfurter Unternehmen etwas anfangen. Die Start-ups sind Entwickler von Robo Advisors, also digitalen und automatisierten Anlageberatern und Vermittlern von Fonds. Mehr als 40 dieser Firmen gibt es in Deutschland, die Mehrheit davon hat ihren Sitz in Frankfurt. Ihren Gründern ging es meist wie Ginmon-Chef Lars Reiner, der bei seinem alten Arbeitgeber, der Deutschen Bank, den Eindruck gewann: „Mit digitalen Ideen ist es bei denen nicht weit her.“

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Robo Advisors richten sich an Anleger, die erstens deutlich mehr Rendite als Tagesgeldzinsen von ihrer Anlage erwarten, zweitens Bankberatern nicht trauen und drittens sich nicht lange damit beschäftigen wollen, in welchem Verhältnis sie Weltfonds, Dax-Fonds, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien mischen sollten, um Rendite mit Sicherheit zu kombinieren.

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