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Aktionärsvertreter im Gespräch : „Dann bekommt die Commerzbank ein Problem“

Kurssuche: Commerzbankchef Martin Zielke (links) und Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann Bild: Bloomberg

Auf der Hauptversammlung der Commerzbank gibt es viel Kritik an der Führung des Unternehmens. Auch Aktionärsvertreter Klaus Nieding macht sich Sorgen um den Konzern.

          Sie sprechen seit Jahren als erster Redner bei der Aktionärsversammlung der Commerzbank und vertreten dort vor allem Kleinaktionäre. Macht es noch Spaß, die Entwicklung der Commerzbank zu beobachten und zu bewerten?

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Es ist schwieriger geworden, denn ich sehe bei allem Bemühen derzeit wenig Licht am Ende des Tunnels, in dem sich die Commerzbank gerade befindet.

          Vorstandschef Martin Zielke sprach heute vor den Aktionären davon, man befinde sich im größten Umbruch, den die Branche je gesehen hat. Ist die Commerzbank dafür gut gerüstet?

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          Klaus Nieding ist Anwalt und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.

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          Anteilseigner: Die Commerzbank soll kein Ersatzteillager sein

          Eine Bank als Ersatzteillager? Davon hält Wolfgang Aleff herzlich wenig. Aleff ist Aktionär bei der Commerzbank und als solcher froh darüber, dass das „Fusionsgespenst“ – wie er die längst abgebrochenen Gespräche über einen Zusammenschluss des Unternehmens mit der Deutschen Bank bezeichnet – endlich vertrieben ist. „Wir haben genug eigene Baustellen, als dass wir uns noch die unüberschaubaren Schwierigkeiten der Deutschen Bank zu eigen machen müssten“, sagte Aleff gestern bei der Hauptversammlung des Konzerns, an der rund 1000 Aktionäre teilnahmen. Aleff träumt davon, Anteilseigner eines Konzerns zu sein, der international respektiert ist und auf eigenen Füßen stehen kann – also nicht auf eine Fusion oder gar eine Übernahme durch ein anderes Haus angewiesen ist. „Wir sind kein Ersatzteillager zur Bilanzoptimierung unserer Mitbewerber“, so Aleff.

          Viele der anwesenden Aktionäre lobten auf der Versammlung den Abbruch der Fusionsgespräche der beiden Privatbanken. Allerdings hob Commerzbank-Chef Martin Zielke hervor, nach dem Aus des Vorhabens sowohl Möglichkeiten für Wachstum aus eigener Kraft als auch durch Fusionen und Zukäufe prüfen zu wollen. Es gehe darum, die Commerzbank „einfacher, besser und schneller zu machen“, so Zielke in der Hauptversammlung, die erstmals im Wiesbadener Congresscenter stattfand statt wie zuletzt in der Halle 8 auf dem Frankfurter Messegelände – zur Begründung sagte eine Sprecherin, die Halle der Messe Frankfurt sei mit Blick auf die Nachfrage der Aktionäre zu groß geworden. Zugleich zeigte sich Zielke Spekulationen über eine mögliche Fusion mit der Bank ING gegenüber zurückhaltend. Zwar habe er den Chef der niederländischen Großbank, die immer wieder als möglicher Interessent für die Commerzbank gehandelt wird, in den vergangenen zwölf Monaten zweimal getroffen. Allerdings habe es „keine konkreten Angebote zur Aufnahme von Verhandlungen über einen Zusammenschluss gegeben“, sagte Zielke. Das Frankfurter Institut sei außerdem stark genug, um allein zu bestehen. Aktionär Wolfgang Aleff dürfte sich darüber freuen.