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75 Jahre Platow-Brief : Ein Muss für Banker

Eine Institution am Finanzplatz feiert Geburtstag: Der Platow-Brief ist für viele Leser Pflichtlektüre.

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          Frankfurt ⋅ Ein größeres Lob als das von Uwe Fröhlich kann ein Medium wohl kaum erhalten. Der Platow-Brief, einer der ältesten deutschen Informationsdienste für Wirtschaft, Kapitalmarkt und Politik, werde unter seiner Zielgruppe am Finanzplatz nicht nur gerne gelesen, weil seine Texte hervorragend griffig und kompakt seien – der Platow-Brief sei auch ein Produkt, das man lesen müsse, sagte der Ko-Vorstandsvorsitzende der DZ Bank anlässlich des 75. Jahrestages der Gründung des Verlags. Das stimmt nicht ganz. Denn der deutsche Wirtschaftsjournalist Robert Platow hatte das Medium bereits 1945 aus der Taufe gehoben, die Jubiläumsfeier musste wegen der Corona-Pandemie jedoch verschoben werden – und wurde nun zwei Jahre später im Frankfurter Römer nachgeholt.

          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Für Festredner Fröhlich ist der in Frankfurt erscheinende Platow-Brief, der seit mehr als einem Dreivierteljahrhundert für ausgezeichnete Recherchen und tiefgründige Hintergrundinformationen über Wirtschafts- und Kapitalmarktthemen steht, der Beweis für eine tiefe Branchenverwurzelung von Journalisten, die zugleich aber nie anbiedernd daherkomme. Als Banker und Leser, wie er es sei, so Fröhlich, werde man dreimal in der Woche vom Platow-Brief zu einer „hervorragenden Mahlzeit“ eingeladen „und weiß beim Griff zum Besteck noch nicht, ob man selbst die Mahlzeit ist“.

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