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Wirtschaft und Klimawandel : Davos denkt an die klimaneutrale Stadt

Die Einigung im Haushaltsstreit bedeutet eine Atempause für zerstrittene Koalition. Bild: Lando Hass

Das Weltwirtschaftsforum findet nur virtuell statt. Ganz oben auf der Tagesordnung steht das Thema Stadtplanung und Klimawandel. Im Fokus der urbanen Klimawende sind die Gebäude. Das interessiert auch im Rhein-Main-Gebiet.

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          Das Weltwirtschaftsforum (WEF) tagt in diesem Winter nicht in der üblichen Stadt in den Bergen: „Davos“ findet nur virtuell statt. Den Schweizern bleibt das Verkehrs- und Anreisechaos erspart; alle Diskussionsrunden wurden ins Internet verlagert. Deshalb müssen die Teilnehmer in diesem Jahr kein ganz so schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich über Nachhaltigkeit und Umweltschutz unterhalten, wie sonst: „Wie kann eine Stadt CO2-neutral werden?“, hieß es also in einer der Auftaktrunden, die durch ihren virtuellen Charakter in jedem Fall dabei helfen, dass die Klimabilanz der Stadt Davos wenigstens in diesem Jahr deutlich besser ausfällt.

          Aber das ist nur eine Momentaufnahme; und Davos ist wegen seiner letztlich dann doch überschaubaren Größe auch ein schlechtes Beispiel. Die Herausforderung hat im Flachland andere Dimensionen – Paris und London machen immer wieder Schlagzeilen mit großen Plänen rund um Klimaschutz und Stadtplanung. Aber auch im Rhein-Main-Gebiet gilt es, in den kommenden Jahren und Jahrzehnten Antworten auf das Problem zu finden. Im langsam anlaufenden Kommunalwahlkampf sollte das Thema ebenfalls eine Rolle spielen. Ein Blick auf die Zahlen, die das Forum kurz vor der Eröffnung des virtuellen „Davos“ zusammengetragen hat, zeigt, warum das so ist.

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