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Pro-Kopf-Quote doppelt so hoch : Wieso nicht nur Schleswig-Holstein Hessen beim Impfen abhängt

Stichhaltig: Ein geschulter Helfer impft eine Frau in der Frankfurter Festhalle Bild: Wonge Bergmann

Binnen weniger Tage ist Hessen bei der Impfquote ans Ende der Länderrangliste gerutscht. Ganz vorne liegen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Was machen sie anders als Hessen?

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          Hessen vorn – das Motto aus der Zeit von Ministerpräsident Georg-August Zinn hat auch zu Beginn der laufenden Corona-Impfkampagne gegolten. Kaum ein Bundesland wies nach dem Impfbeginn am 27. Dezember des vergangenen Jahres über Tage eine höhere Impfquote auf. Doch mittlerweile verfestigt sich eine Tendenz: Fast alle Bundesländer haben Hessen überholt. Das gilt vor allem für das schlecht aus den Startlöchern gekommene Rheinland-Pfalz, aber auch für Thüringen.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ins Auge sticht aber besonders die Führungsrolle von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Dort haben mittlerweile jeweils in Relation zur Einwohnerzahl mindestens doppelt so viele Personen eine vorbeugende Spritze gegen das Coronavirus bekommen als in Hessen.

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