https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wiesbadener-koalition-das-ostfeld-wird-ausgeklammert-18149578.html

Wiesbadener Koalition : Das Ostfeld wird ausgeklammert

  • -Aktualisiert am

Koalitionäre: Mathias Wagner, Christiane Hinninger (Die Grünen), Hendrik Schmehl, Patricia Eck (SPD), Ingo von Seemen, Jonathan Schwarz (Die Linke), Daniel Weber und Janine Vinha (Volt, von links) stellen ihre Vereinbarung vor. Bild: Samira Schulz

Das Viererbündnis steht. Grüne, SPD, Linke und Volt haben sich auf eine Kooperation verständigt. Die bedeutet das Karriereende für Oliver Franz. Der Bürgermeister muss in einem Jahr einem Vertreter der Grünen weichen.

          3 Min.

          Knapp 16 Monate nach der hessischen Kommunalwahl hat sich in der Landeshauptstadt ein Viererbündnis zusammengefunden. Grüne, SPD, Linke und Volt haben nach langwierigen Verhandlungen für den Rest der Wahlperiode bis 2026 eine Kooperation vereinbart. Diese vier Fraktionen verfügen zusammen über 43 der 81 Stimmen in der Stadtverordnetenversammlung.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Eine punktuelle Zusammenarbeit hatte es schon gegeben, seit die Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen, CDU und FDP zu keiner Einigung geführt hatten. Auch der aktuelle Haushalt ist vom neuen Viererbündnis beschlossen worden. Die Partei- und Fraktionschefs stellten das 136 Seiten starke und fast 700 Gramm schwere Papier am Montag im Rathaus vor. Für Mitte Juli werden Parteitage oder Mitgliederversammlungen einberufen, um den nach zähem Ringen gefundenen Konsens abzusegnen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Kaum Überreste: Nur wenige Gebeine der Schlacht von Waterloo konnten ausgegraben werden.

          Zermalmt für Zucker : Das grausige Ende der Gefallenen von Waterloo

          Bis heute fehlen die sterblichen Überreste der mehr als 20.000 Gefallenen von Waterloo. Forscher haben nun das zweihundert Jahre alte Rätsel um ihr Schicksal offenbar gelöst. Ihr Ergebnis schlägt auf den Magen.