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Wiesbaden : Warnstreik im öffentlichen Dienst legt Busverkehr lahm

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Der Busverkehr in Wiesbaden leidet unter einem unangekündigten Warnstreik von Fahrer, die mehr Geld fordern Bild: dpa

Mit einem nicht angekündigten Warnstreik haben Busfahrer in Wiesbaden des Busverkehr lahmgelegt. In ganz Hessen waren Beschäftigte des Landes in Schulen, Hochschulen, Theatern, Straßenmeistereien oder auch Finanzämtern aufgerufen.

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          Ein Warnstreik im öffentlichen Dienst hat den Busverkehr in Wiesbaden am Morgen weitgehend lahmgelegt. Der unangekündigte Ausstand der Mitarbeiter der Gesellschaft Wibus mache einen Busbetrieb unmöglich, teilte die Eswe-Verkehrsgesellschaft auf ihrer Internetseite mit. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei nicht bekannt.

          Die Wibus-Fahrer bekommen weniger Geld als ihre Kollegen bei der Eswe, wie heißt. Deshalb fordern sie höhere Bezüge.

          Noch kein Arbeitgeber-Angebot

          In ganz Hessen waren am Mittwoch tausende Beschäftigte des Landes in Schulen, Hochschulen, Theatern, Straßenmeistereien oder auch Finanzämtern aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Kundgebungen planten die Gewerkschaften Verdi, IG BAU, GEW und GdP unter anderem in Kassel, Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt. Sie verlangen 6,5 Prozent mehr Lohn für die etwa 45 000 Angestellten des Landes. Innenminister Boris Rhein (CDU) werfen die Gewerkschaften vor, er habe in zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt.

          „Die Auswirkungen auf den Schulunterricht werden wohl nicht so gravierend sein, weil in Hessen viele Lehrer Beamte sind“, sagte der Geschäftsführer der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Märtin am Morgen. Von den angestellten Lehrkräften habe zudem ein großer Teil befristete Verträge. Die GEW rechne mit rund 300 streikenden Lehrern, dazu kämen auch noch Beschäftigte von Hochschulen.

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